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Coppa Romana 2020

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Coppa Romana 2019

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Schlitteda

Schlitteda – eine romantische Pferdeschlittenfahrt – ein schöner Winterbrauch


Die Schlitteda war früher ausschliesslich ein Fest der ledigen, der jungen Leute, während die «Schlitteda dels maridos» den verheirateten Paaren vorbehalten war. Die Schlittenfahrten durch das tief verschneite Hochtal werden seit Jahrhunderten unternommen. Die «Giuventüna», die Vereinigung der Dorfjugend, führt den reizvollen Brauch an einem der Sonntage im Januar oder Februar durch.
 

  Kunstvoll bemalte Pferdeschlitten, besetzt mit festlich kostümierten jungen Paaren in rot-schwarzer Engadinertracht ziehen durch die tiefverschneite Winterlandschaft.
 
Bis in die 1860er Jahre bewirteten abends die jungen Frauen die Burschen, während letztere für die Kosten für den Unterhalt der Pferde und der Kutschen aufkamen.
 
 

Palüd Perigna

Bei der sumpfige Wiese, auf der Nordwestseite des Schlosses Crap da Sass, am Ufer des Silvaplanersees, genannt «Palüd Perigna», traf sich die Silvaplaner, Champfèrer und Surlejer Giuventüna (Dorfjugend) frühmorgens, um die Schlitteda vorzubereiten.
 
Palüd Perigna, so hiess einst der Sammelplatz für die Schlitteda, – ein Sumpf, bei dem sich die Paare trafen und wo sich dann die traditionsreichen und farben- prächtigen Pferdeschlitten prozessionsartig in Bewegung setzten.